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23.01.2014
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"In einem Bächlein helle, da schoß in froher Eil die launische Forelle vorüber wie ein Pfeil." So heißt es in Schuberts Lied und wenn man am Beckenrand einer der vielen... Mehr

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"In einem Bächlein helle, da schoß in froher Eil die launische Forelle vorüber wie ein Pfeil." So heißt es in Schuberts Lied und wenn man am Beckenrand einer der vielen Fischzuchtbecken bei Herrn Rutha steht, findet man das bestätigt: Pfeilschnell, vor allem, wenns Futter gibt. Es sind halt Raubfische, keine Karpfen! Die zweite Feststellung kann man auch bestätigt finden: "An einem Bächlein helle". Dort oben auf der Alb in 900 m Höhe fließt das natürliche Bächlein, mit dem sauberen, klaren Quellwasser vorbei und immer durch alle Zuchtbecken, die zusätzlich noch mit Sauerstoff angereichert werden. Hier wachsen gesunde Fische heran, vielleicht zwei Jahre, bis sie groß genug sind für einen normalen Teller. Genau das ist es, sie sollen auf den Teller, blau oder gebraten, geräuchert oder gegrillt, mit Mandeln und guten Kartoffeln. Das ist nun mal ihr Schicksal, die Pfanne, der Topf oder der Backofen. Die Fischzucht Rutha ist ein Nebenerwerbsbetrieb, ein Familienbetrieb mit Jahrzehnte Tradition, auf deren saubere Arbeit kann man sich verlassen. Produziert wird in der Größenordnung "Tonnen", aber ausschließlich für die eigene regionale Vermarktung! Die Anlage ist sehr gut gehalten, die Nebengebäude sauber, der Verkaufsraum zweckmäßig eingerichtet und die eigene Räucherei bietet diese leckeren Räucherfisch- Filets, die mit Meerrettichsahne verfeinert, auf den Tisch kommen. Auf Wunsch auch vakuumverpackt. Lecker, wer das noch nicht geschmeckt hat, nur mit diesen toten Tiefkühlfischen vorlieb nehmen muss, der ist zu bedauern. Herr Rutha informiert seine Kunden über das Produkt und das kann man selbst nachprüfen. Die frisch gefangene Forelle fängt an, oberflächlich zu zittern, wenn sie mit Salz bestreut wird, bevor sie in die Röhre kommt. Da werden noch ein letztes Mal die Nervenreflexe angeregt. Im Backofen kann man zuschauen, wie sie das Maul aufsperrt, mit zunehmender Temperatur. Nur so kann ihr dann der Koch diese halbe Zitronenscheibe ins Maul stecken, wenn sie serviert wird. Die frisch gefangene Forelle kann man, wenn sie auf dem Teller liegt, vom Rücken her aufblättern, alle Gräten bleiben zurück, dann packt man sie beim Schwanz und übrig bleiben zwei leckere Filetstücke. Rutha ist nicht wesentlich teurer als diese Tiefühlware, schließlich muss man nicht die Anzahl Fische, sondern ihr Gewicht vergleichen. Mir ist dieser kleine Aufpreis die Sache jederzeit wert, es gibt keine geschmacklich besseren Forellen, die sind ja schließlich auf der schwäbischen Alb groß geworden. Selbstabholern sei empfohlen vorher anzurufen, damit man nicht vor verschlossene Türen läuft. Fische auf Vorrat gibt es keine (außer Räucherware), sie werden immer frisch gefangen im Beisein des Kunden. Problem melden