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Schilkin GmbH & Co. KG Großhandel in Berlin-Kaulsdorf Karte
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16.07.2018
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Montag 8:00 - 15:00 8:00 - 15:00
Mittwoch 8:00 - 15:00
Donnerstag 8:00 - 15:00
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    verifiziert durch Community via Golocal Konzentrat Konzentrat 11.06.2018

    Achtung, das wird jetzt richtig lang. Wer nicht gern viel liest - weiterklicken. Schilkin…. was fällt mir dazu nur ein ? Aus der Erinnerung heraus zunächst nicht viel, außer vielleicht...*Lunikoff* ? (falsch) oder Russland ? (richtig). Am Spirituosenregal in der "Kaufhalle" dämmert es mir dann schon. Da war doch mal was... na klar doch, Dry Gin und Wodka von Schilkin. Damals, in der real existierenden... Aber nun mal der Reihe nach. Und historisch einigermaßen korrekt kurz zusammengefasst: Das Ehepaar Schilkin produzierte um 1900 herum Spirituosen in St. Petersburg, vornehmlich, wen wundert es, Wodka. Dieser fand bis hin zum Zarenhof höchste Anerkennung. Dann gab es die Revolution 1917 . Die Sowjetunion kam, der Wodka blieb, der Zar und die Familie Schilkin mussten gehen. Während der Zar 1918 mitsamt seiner Familie brutal ermordet wurde, überlebten die Schilling und siedelten 1921 mit ihrem 6-jährigen Sohn nach Berlin um. Es dauerte einige Jahre, Fuß zu fassen, ab 1932 wurde die Produktion von Spirituosen in Berlin -Kaulsdorf dann wieder aufgenommen. 1945 übernimmt nach Kriegsende der Sohn des Ehepaars, Sergej Apolonowitsch Schilkin , den Betrieb. Sicher kein leichtes Unterfangen, hatte man doch im Nachkriegsdeutschland wahrscheinlich größere Sorgen, als die Produktion von alkoholischen Getränken anzukurbeln. Da ein Schnäpschen in Ehren niemand verwehren kann und will, verlief die Neugründung erfolgreich. Vielleicht half ebenfalls das Motto: Wer Sorgen hat, hat auch Likör. Bis... ja bis die Parteigranden der gerade mal reichlich 20 Jahre jungen DDR nach und nach alles private Engagement unter Zwangsverwaltung stellten. Es gab nur wenige Firmen, die dem Schicksal der Enteignung entgingen, Schilkin gehörte nicht dazu. Immerhin durfte Sergej Schilkin den ehemals eigenen Betrieb , nunmehr VEB Schilkin, ab 1972 als Betriebsleiter weiterführen, was er bis zu seiner Pensionierung 1981 auch erfolgreich tat, danach war die Familie raus aus dem Geschäft, staatlich eingesetzte Betriebsleiter führten den VEB bis zur Wende 1990 . Die Produkte, wie oben schon kurz angedeutet Gin und Wodka, sicher aber noch einige mehr, gab es in den Regalen vieler DDR- Lebensmittelgeschäfte zu kaufen. Sie waren also keine sogenannte "Bückware". Nach 1990 wendete sich nicht nur ein Staat bis zur Selbstaufgabe, sondern es kamen völlig andere Verhältnisse zum tragen. Kaum für möglich gehalten und nun Wirklichkeit geworden - die Firma Schilkin wurde wieder privat und kam in Familienhand zurück. Wobei am erstaunlichsten der Name des neuen Chefs war . Man ahnt es vielleicht, der hieß Sergej und war mittlerweile 75 Jahre alt ! Nicht für lange freilich, schließlich sei dem rüstigen Herrn sein Ruhestand gegönnt. 1992 konnte der Rentner Schilkin den Betrieb an seinen Schwiegersohn übergeben, der Fortbestand in der Familie war gesichert. Gleichzeitig nimmt die Expansion des Unternehmens Fahrt auf, zunächst wird der russische Markt mit einer Niederlassung und Wodka nach altem Rezept beglückt, es folgen in späteren Jahren die USA und China. Gleichzeitig werden ausgewählte Spirituosen importiert und über die eigene Abteilung Großhandel vermarktet. Bei allen Aktivitäten hatte Sergej stets einen Blick auf das Unternehmen und agierte im Hintergrund weiter in dessem Sinne. Angemerkt sei noch, dass Sergej Schilkin zu jeder Zeit ein durchaus wendiger Unternehmer gewesen sein muss, denn 1972 erhielt er den Vaterländischen Verdienstorden der DDR , Jahre nach der Wende dann den Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland. Das schafften nur wenige. Sergej Schilkin verstarb 2007 im hohen Alter von 91 Jahren. Ein Hinweis darauf, dass ein Leben umgeben von Alkohol durchaus lange währen kann ;-) Um hier mal zum Ende zu kommen sei zum Schluß dieser Historie angemerkt, dass inzwischen mit dem Urenkel der Gründerfamilie die 4. Generation in der Firma tätig ist und die Erfolgsgeschichte weitergeschrieben wird. Eine Planinsolvenz konnte 2014 erfolgreich gemeistert werden und der Betrieb wieder auf gesunde Füße gestellt werden. Auf diese interessante Geschichte eine Berliner Luft.... und damit zur eigentlichen Bewertung aus meiner Erfahrung heraus. Ich gehöre zu den Softies, die Rum, Cognac und Whisky verabscheuen, dafür aber Likör, Pralinen und süße Getränke mögen. Daher fiel mir im Laden im Spirituosenregal an einer Flasche das Etikett mit der "Aufschrift "Berliner Luft" auf. Klar wie Wasser die Flüssigkeit , aber kein Wodka sondern Pfefferminzlikör. Den Namen für das Getränk hat sich die Firma Schilkin vom Berliner Operettenkomponist Paul Lincke "geliehen", der 1904 einen Gassenhauer nach einem Text von Heinrich Bolten-Baeckers komponierte. Ein Teil des Textes wird auf dem Etikett abgedruckt, dazu sieht man jeweils ein kleines Bild eines Berliner Stadtteils. Es sollen wohl insgesamt 24 verschiedne Bildchen sein. hat Berlin so viele Stadtteile ? Trinkt euch durch ! Der Pfefferminzlikör selbst ist wie gesagt klar und nicht von dieser giftgrünen Farbe, wie er von anderen Produzenten hergestellt wird. Schilkin vermerkt dazu ebenfalls auf dem Etikett : " Vegan, glutenfrei, laktosefrei, ohne Zusatz von Farbstoffen, ohne Fisimatenten" Was will man mehr ? Klingt ja schon fast gesund. Sieht man von den 18 Vol.% Alkohol under enthaltenen Menge Zucker ab, könnte das sogar stimmen. Geschmacklich ist der Likör für mein Empfinden gut abgerundet, nicht zu süß, nicht zu pfefferminzig. Es gibt übrigens zwei "harte" Luft-Varianten, mit glatten 40 und sogar 50 Vol.% Alkohol, die werde ich eher nicht probieren. Zum Portfolio gehören außerdem Kirsch-, Pflaumen- und Kräuterlikör, verschiedene Sahne- und Kümmelliköre und nach wie vor Gin und Wodka. Aufzählung unvollständig, da sind noch weitere Sorten vorhanden. Da sich die Firma dem Zeitgeist nicht verschließt und ganz in Sergeis Sinne Weiterentwicklung und damit Neuheiten hervorbringt, gibt es seit einiger Zeit gewisse Fisimatenten wie Berliner Luft mit Cocos-Ananas-Geschmack, außerdem mit Holunder, Orange, Bratapfel und Bangarang ( frage mich nicht, was das ist ...). Cocos-Ananas-Luft atmete ich schon ein. Also durch die Speiseröhre :-) Schmeckt lecker, passt sehr gut mit eisgekühlter Cola zusammen. Demnächst folgt Ananas und auch Holunder werde ich probieren. Wer sich für Preise interessiert, sollte sich im Onlineshop schlau machen. Für normale Luft zahlte ich so zwischen 6 und 7 Euro die 0,7-Liter-Flasche im Getränkeladen. Cocos-Ananas geringfügig teurer. Nun werde ich mir ein Gläschen gönnen nach diesem doch recht umfangreich geratenen Bericht über die Schilkins. Ob mir dann der Ohrwurm mit der Berliner Luft aus dem Kopf geht oder sich gar noch mehr verfestigt?? Ja, ja, ja, das ist die Berliner Luft, Luft, Luft, so mit ihrem holden Duft, Duft, Duft, wo nur selten was verpufft, pufft, pufft, in dem Duft, Duft, Duft, dieser Luft, Luft, Luft. Das macht die Berliner Luft! Berlin! Hör' ich den Namen bloß da muß vergnügt ich lachen! Wie kann man da für wenig Moos den dicken Wilhelm machen! Warum läßt man auf märk'schem Sand gern alle Puppen tanzen? Warum ist dort das Heimatland der echte Berliner Pflanzen? Ich frug ein Kind mit jelbe Schuh: Wie alt bist du denn, Kleene? Da sagt sie schnippisch: "Du? Nanu ick werd' schon nächstens zehne!" Doch fährt nach Britz sie mit Mama'n da sagt die kleene Hexe zum Schaffner von der Straßenbahn: Ick werd' erscht nächstens sechse! Ja ja! Ja ja ! Ja ja ja ja! Der richtige Berliner gibt sich gastfrei und bescheiden, Drum ist er überall beliebt, und jeder mag ihn leiden. Wenn sonst man: "Mir kann keener" sagt, so sagt in jedem Falle, wenn's dem Berliner nicht behagt er sanft: "Mir könn'se alle!" Ja ja! Ja ja! Ja ja ja! Ja, ja, ja, das ist die Berliner Luft, Luft, Luft, so mit ihrem holden Duft, Duft, Duft, wo nur selten was verpufft, pufft, pufft, in dem Duft, Duft, Duft, dieser Luft, Luft, Luft. Das macht die Berliner Luft! Nachtrag zu *Lunikoff*. Das war eine Wodkasorte, die in einer Spirituosenbrenenrei im sächsischen Wilthen nahe Dresden produziert wurde. In den Handel gebracht in einer Glasflasche, welche im oberen Teil kugelrund war, ähnlich einer russischen Basilika oder auch entfernt dem Berliner Fernsehturm nachempfunden. Hatte aber eben nichts mit Schilkin zu tun.


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